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Richtigstellung

12. Juni 2017 - 15:33

Richtigstellung

Wir, die Macher*innen des Dokumentarfilms IM INNEREN KREIS, nehmen hiermit Stellung zu diffamierenden Vorwürfen gegen uns und unseren Film, der vom Einsatz Verdeckter Ermittler*innen handelt. Die Vorwürfe sind vollkommen haltlos. Sie werden von einer kleinen Gruppe um eine von dem Einsatz der Verdeckten Ermittlerin Iris P. betroffenen Person geäußert. Sie stellte sich von Anfang an gegen das Filmprojekt und versucht bis heute, eine Veröffentlichung von IM INNEREN KREIS zu verhindern. Mit der Doku IM INNEREN KREIS thematisieren wir die Folgen von Überwachung und dem Eindringen des Staates in politische und private Zusammenhänge. Unsere Richtigstellung:

  1. Es ist wichtig, die Perspektive der Betroffenen anzuhören und zu stärken. Deshalb wollten wir als Filmemacher*innen allen Betroffenen die Möglichkeit geben, in dem Dokumentarfilm IM INNEREN KREIS zu Wort zu kommen. Die bereits oben erwähnte Person, die eine der ehema­ligen Partnerinnen der Verdeckten Ermittlerin Iris P. ist, hat es abgelehnt, an dem Film mitzuwirken. Das haben wir selbstverständlich respektiert. Wir hatten sie während der gesamten Dreharbeiten nur einmal über ihre Anwältin kontaktiert. Direkt haben wir nie mit ihr Kontakt aufgenommen, weil es für uns zentral ist, keine persönlichen Grenzen zu überschreiten.
  2. Als Filmemacher*innen respektieren wir die Persönlichkeitsrechte aller Betroffenen. Die Beziehung der oben erwähnten Person mit der Verdeckten Ermittlerin Iris P. wurde durch ihre eigenen Aussagen öffentlich gemacht, nachdem sie sich selbst entschloss, über die Linkspartei-Politikerin Christiane Schneider an die Öffentlichkeit zu treten und vor dem Hamburger Innenausschuss Aussagen über ihre Beziehung zur V.E. Iris P. machen zu lassen. Diese Aussagen sind auch in freizugänglichen Protokollen des Hamburger Innenausschusses nachzulesen. In IM INNEREN KREIS haben wir nur öffentlich getätigte Aussagen von Christiane Schneider zu dem Fall verwendet. An keiner Stelle in der Doku wird der Name oder eine weitere Information über die oben erwähnte Person genannt.
  3. Für die Veranstaltung im taz-Salon „Mein Freund, der Spitzel“ am 1.10.2015 in Berlin hatten wir eine Drehgenehmigung des Veranstalters. Wir haben zudem jenen Personen im Publikum, die nicht gefilmt werden wollten, versichert, dass wir das Material nicht verwenden bzw. die Personen unkenntlich machen. Daran haben wir uns selbstverständ­­lich gehalten, wie im IM INNEREN KREIS zu sehen ist.

IM INNEREN KREIS handelt von den politischen und gesellschaftlichen Folgen von Überwachung sowie von dem persönlichen Leid, das Bespitzelung und der Einsatz von Verdeckten Ermitt­ler*innen auslösen kann. Diese persönlichen, schmerzhaften Folgen halten bei den Betroffenen mitunter bis heute an. Gerade auch aus diesem Grund ist uns die Doku ein Anliegen gewesen. Als Filmemacher*innen haben wir zwei Jahre an IM INNEREN KREIS gearbeitet, ohne finanzielle Förderung, nur mithilfe von Spenden. Wir  hoffen auf respektvolle Debatten zum Thema Überwachung. IM INNEREN KREIS – Ein Dokumentarfilm Das Teamwww.iminnerenkreis-doku.de